Aktuelles

18.06.2014

Schreiben an die Stadt Netphen

Einspruch zum Verfahren Windvorranggebiet auf dem Bergrücken zwischen dem Werthetal und dem Siegtal/ Eingabe zum Schwerpunkt erhebliche Wertverluste der Grundstücke und Immobilien

25.05.2014:

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

aus persönlichen Gründen kann ich leider erst jetzt das Ergebnis unseres Informationsabends vom 16.05.2014 bekanntgeben. Ich bitte das zu entschuldigen. Der Abend war ein voller Erfolg, was nicht zuletzt an dem informativen und verständlichen Vortrag des Sachverständigen Sven Johannsen lag. Herr Johannsen nahm sich auch nach seinem Vortrag noch viel Zeit, weitere Fragen geduldig zu beantworten. Herrn Sebastian Schäfer erklärte er sogar noch seine mitgebrachten Meßgeräte. An dieser Stelle deshalb noch einmal ein großes Dankeschön an Herrn Johannsen für seine Bemühungen. Ein weiteres Dankeschön soll ganz ausdrücklich auch an die zahlreichen Gäste gehen, die durch ihre Beiträge an diesem Abend die Informationsveranstaltung bereichert haben. Der Auftritt von Sebastian Schäfer war selbstredend und bedarf keiner Kommentierung. An finanzieller Unterstützung kamen 420,- € zusammen. Ein großes Dankeschön deshalb nochmals an alle Spender. Aus dem Siegtal wird der Wunsch nach einer gerichtsverwertbaren „Vorab-TA-Messung“ immer größer. Aus diesem Grunde hat sich die BI zum weiteren Ziel gesetzt, auch dort eine Messung durchzuführen. Umso mehr bitten wir weiterhin um finanzielle Unterstützung, weil jede Messung ca. 2.000,-€ kostet. Zum Abschluß noch ein wichtiges Anliegen in eigener Sache (BI): Weder Befürworter noch Gegner von WKA`s haben das Recht anders Denkende in irgendeiner Form anzugehen. Je mehr wir als Bewohner der jeweiligen Ortschaften respektieren und achten, dass Freunde, Nachbarn oder Mitbewohner eine andere Meinung haben, umso mehr bleibt der Ortsfrieden gewahrt. Wir als BI würden es als Niederlage empfinden, würde wegen einer fehlgeleiteten Politik der Ortsfrieden zerstört.

Anke Hartmann-Wegner

 

 

 

 

17.05.2014: Richtigstellung

Versehentlich hat sich in der Pressemitteilung ein Übertragungsfehler eingeschlichen. Es sollte heißen: Sven Johannsen ist Sachverständiger für meteorologische Windmessungen und Windertragsbewertungen stattdessen wurde er versehentlich als Meteorologe bezeichnet, was er nicht ist. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen. Da er sich aber selbst am Vortragsabend vollständig korrekt vorgestellt hat, dürfte das Missverständnis schon seit diesem Zeitpunkt aufgeklärt sein.

 

 

 

17.04.2014: Endlich ist es soweit!!!!!!!!!!!!

Unsere Informationsveranstaltung findet am 16.05.2014 in der Turnhalle der Hauptschule Deuz statt. Beginn ist 19.00 Uhr. Gastredner ist der Sachverständige Sven Johannsen, über den wir schon mehrfach berichtet haben. Er wird einen Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde halten.  Der Eintritt ist frei, eine freiwilige  finanzielle Unterstützung ist aber erlaubt.

Wir würden uns über eine rege Beteiligung sehr freuen.

 

 

Ankündigung vom 19.03.2014:

Die BI hat sich vor kurzem telefonisch mit dem bereits mehrfach angekündigten Fachmann auf dem Gebiet erneuerbare Energien in Verbindung gesetzt. Bei diesem Fachmann handelt es sich um den Sachverständigen Sven Johannsen, der sich im internationalen Rahmen mit der Bewertung und Prüfung von Investitionsgütern im Bereich erneuerbare Energien befasst und er verfügt unter anderem über die professionellen Messeinrichtungen zur Windmessung. Als Sachverständiger für meteorologische Windmessungen und Windertragsgutachten hat er sein Handwerk in einer der windstärksten Onshore-Gegenden unserer Erde erlernt, der kanadischen Provinz Prinz Edward Island.

Herr Johannsen berät nicht nur Firmen, die finanzschwache Windparks aufkaufen möchten, sondern auch Grundstückseigentümer, die als Verpächter zur Verfügung stehen wollen.

Herr Johannsen hat bereits zugesagt, einen Fachvortrag für alle Interessierten zu halten und für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Darüber hinaus wird er im Auftrag der BI im Werthetal eine sogenannte „Ist-Messung“ durchführen. Bei dieser „Ist-Messung“ handelt es sich um eine Messung, die vor Errichtung von Windrädern durchgeführt wird und gerichtsverwertbar ist. Sollten also Windkraftanlagen trotz aller Winderstände gebaut werden, wäre die BI mit dem noch auszuwählenden Grundstückseigentümer, wo die Messung durchgeführt wird, in der Lage, nachzuweisen, dass die Grenzen des Lärmpegels in der Nacht auf jeden Fall und eventuell auch am Tage von den Betreibern überschritten würden. Dies hätte dann zur Folge, dass die Windkraftanlagen gedrosselt in Betrieb genommen werden müssten bzw. ganz abgeschaltet werden müssten, je nachdem, wie groß die Überschreitung des Lärmschutzpegels wäre. Damit ist die BI eine der wenigen in der Bundesrepublik Deutschland, die rechtzeitig auf den Bau von einem Windpark reagiert. Denn meistens ist es so, dass Bürger erst dann reagieren, wenn sie dem Lärm und den Belästigungen tatsächlich ausgesetzt sind und die Windparks bereits errichtet wurden. Dann ist es aber meist zu spät, den Beweis dahingehend zu erbringen, dass die Betreiber der Windparks den Lärmschutzpegel überschreiten, weil diese stets das Argument ins Felde führen, in den Lärmgeräuschen seien auch andere Geräusche enthalten, die mit den Windparks nichts zu tun hätten. Genau dieses Argument wird aber mit einer „Ist-Messung“ ausgehebelt.

In diesem Zusammenhang möchten wir dahingehend aufklären, dass das Spendenbarometer jetzt auf 3.000 Euro angehoben werden muss, weil bereits eine Messung in etwa 2.000 Euro kosten wird. Von dieser Messung ist eine Tages- und Nachtmessung umfasst und, was sehr wichtig ist, eine Infraschall-Messung. Letzteres ist deshalb wichtig, weil in Deutschland seit kurzem ein langsames Umdenken dahingehend vollzogen wird, dass man Infraschall und die dadurch entstehenden Beeinträchtigungen langsam anzuerkennen beginnt. Allerdings darf es nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich nach wie vor deutsche Gerichte  schwer damit tun, Beeinträchtigungen durch Infraschall anzuerkennen. Die Rechtsprechung ist aber ein sich immer wieder wandelnder Prozess und die BI hat dann die Voraussetzungen für den Nachweis geschaffen, sobald auch deutsche Gerichte bereit sind, Infraschall anzuerkennen.

Auch das Gastrednerhonorar wird mit etwa 1.000 Euro veranschlagt, so dass sich derzeit ein Kostenfaktor von etwa 3.000 Euro darstellt, wobei die übrigen Kosten selbstverständlich nicht berücksichtigt wurden. An dieser Stelle möchten wir uns aber um so mehr bei all denjenigen bedanken, die ihre Hilfe in unterschiedlichster Art und Weise bis hierher angeboten und erbracht haben. Die immer wieder mit neuen Ideen anregen. Natürlich gilt unser Dank auch ganz besonders den bisherigen Spendern. Es macht Freude zu sehen, in was für eine Ortsgemeinschaft jeder einzelne von uns hier eingebettet ist.

Der genaue Termin für die bereits mehrfach angesprochene und angekündigte Informationsveranstaltung wird rechtzeitig durch Aushänge und selbstverständlich auch auf unserer Internetseite bekanntgegeben. Bis dahin dürfen wir alle bitten weiterhin Aufklärung zu betreiben, denn nur durch Aufklärung können wir weitere Nachteile zu Lasten von Mensch, Tier und Natur abwehren.

1. Matthias Büdenbender; 2. Anke Hartmann-Wegner

 

 

 

 

Mitteilung aus aktuellem Anlass am 13.03.2014: Im Namen der Bürgerinitiative Gegenwind Werthenbach möchten wir als deren Sprecher auf nachstehendes hinweisen: Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeglichem Verhalten, das nicht auf Basis sachlich konstruktiver Kritik oder Diskussion geführt wird. Wenn z.B. Herr Dr. Kloppstech  am heutigen Tage der Siegener Zeitung mangelnde Objektivität vorwirft, weil er ausschließlich Leserbriefe contra Windkraft vorfindet, so mag er vielleicht einmal darüber nachdenken, dass die meisten Bürger eben contra Windkraft sind. Auch wir Sprecher haben mehrere Leserbriefe veröffentlicht und darauf durften und haben andere Bürger reagiert, die anderer Meinung waren. Mit Betroffenheit müssen wir auch immer wieder zur Kenntnis nehmen, dass Kommunalpolitiker vor Ort verbal angegriffen werden. Von einem derartigen Verhalten distanziert sich die Bürgerinitiative ganz deutlich. Diese Bürger sollten bei ihrem zukünftigen Verhalten nachstehendes bedenken: Demokratie bedeutet freie Meinungsäußerung, auch wenn sie sich nicht immer mit der eigenen Meinung deckt. Insbesondere der Rat der Stadt Netphen geht sehr sensibel mit dem hier diskutierten Thema um und wir als BI wissen das zu schätzen. Auch unsere Anmerkung am Schluss weist nicht umsonst darauf hin, dass derjenige, der nichts tut, auch keine Fehler macht, es sich aber leicht über die aufregen läßt, die etwas bewegen. Hierzu gehören vor allen Dingen unsere Politiker. Es sollte stets bedacht werden, dass diese Arbeit keine leichte ist und unsere Politiker sicherlich sachlich konstruktiven Argumenten gegenüber aufgeschlossen sind, sie es deshalb auch keinesfalls verdient haben, angegangen zu werden. Denn letztendlich bewegen sie immer eine Menge. Ob die Bürger das dann immer gut finden, ist ein anderes Thema. Jeder Einzelne von uns dient der Gesellschaft aber sicherlich mehr, wenn er sich mit dem jeweiligen Problemfeld sachlich auseinandersetzt, eine Meinung findet und dann seine Unterschrift gegebenenfalls auf eine  Liste setzt oder es eben aus persönlichen Gründen unterläßt. Das ist, was gewünscht und notwendig ist. Zumindest bei der Bürgerversammlung in Werthenbach wurde von der Stadt Netphen deutlich kundgetan, dass man den Bürgerwillen zur Kenntnis nehmen und berücksichtigen werde, sollte er denn kundgetan werden. Es gibt keine Veranlassung, an diesem Wort zu zweifeln. Wir bitten und bestehen deshalb zugleich darauf, das Themenfeld weiterhin sachlich und konstruktiv in der Diskussion lebendig zu halten und das Meinungsbild aller betroffenen Bürger weiter deutlich zu gestalten. Denn nur wenn die Meinung der Bürger klar zum Ausdruck kommt, kann die Stadt Netphen auch diese Meinung zur Kenntnis nehmen und entsprechend reagieren. 1. Matthias Büdenbender; 2. Anke Hartmann-Wegner

 

 

Aktueller Zwischenstand nach einer Woche „Bürgerinitiative Gegenwind Werthenbach online“: 09.03.2104

Über 1.400 Besucher und über 260 Unterschriften. Davon haben wir Initiatoren zu Anfang nicht zu träumen gewagt. Aber um so mehr wissen wir jetzt, warum und wofür wir derzeit alle unsere gesamte Freizeit opfern. An dieser Stelle möchte ich mich vor allem bei Stephan Wurst für seine geduldige Internetpflege bedanken, bei Matthias Büdenbender für seine unermüdliche Zu- und Bearbeitung. Aber auch bei den kreativen Köpfen wie Maike Büdenbender und André Gräbener, natürlich auch den anderen im Hintergrund Mitwirkenden. Schon jetzt wird das Entscheidende deutlich: Keiner der Mitwirkenden ist gegen erneuerbare Energie, aber alle sind gegen Subventionsmißbrauch auf Kosten von Mensch, Tier und Natur. Unseren Respekt und die nötige Ehrschätzung erbringen wir in diesem Zusammenhang all denjenigen, die zunächst diesen Mißbrauch nicht erkannt haben. Als sie ihn aber erkannten, sie mutig und selbstbewußt genug waren, innezuhalten und umzukehren. Hierzu gehören Menschen aus allen Bereichen: Politiker, Jäger, Grundstückseigentümer, Haubergseigner und ganz normale Bürger. Solche Menschen braucht eine Ortsgemeinschaft im besonderen und unser Land im allgemeinen. Wir sind noch lange nicht am Ziel. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir durch sachlich konstruktive Aufklärung und Diskussionen noch viele Menschen zu einem Umdenken bewegen können. Also laßt uns gemeinsam weitermachen, Unterschriften sammeln und nicht müde werden, weiter aufzuklären. Das wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt dass Ergebnis der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission, die zu dem eindeutigen Ergebnis gekommen ist, dass das EEG sofort abzuschaffen ist. An alle, die noch nicht mitwirken: Sie sind herzlich eingeladen, mitzumachen und sich auf der Unterschriftenliste einzutragen. Wir freuen uns über jeden Neuzugang!

Anke Hartmann-Wegner

 

 

Ganz neu gefunden:

Eike vom 05.01.2013: Neueste Studie an fast 3.000 Turbinen in UK zeigt auf, dass die Turbinen bereits nach nur 12 Jahren Anzeichen von Verschleiß aufweisen und damit nicht, wie von den Herstellern behauptet, bis 25 Jahre effizient halten und leistungsfähig sind!!!

Konsequenz: Die ganze Finanzierung mit Pacht auf 25 Jahre wäre damit nicht haltbar! Auch Rückbaukosten würden viel früher als geplant anfallen!